Liebe anonyme Kommentatorin,
entscheiden kann sich jede Frau selbst, ob sie ihr Leben mit sinnvollen und guten Tätigkeiten ausfüllen möchte. Oder eben nicht.
Ich für meinen Teil versuche meine Aufgaben so zu erledigen, dass ich sie mit meinem Namen unterzeichnen möchte. Mich hinstellen und für das, was ich tue, gerade zu stehen mit meiner Identität, erscheint mir als sinnvoll. Alles andere kann ich lassen, wegen zu großem Bullshit-Faktor. So aber kann ich Lob empfangen für das, was man tut. Oder kann Kritik lesen, die mich mich weiter entwickeln lässt. Die meisten Menschen in meiner Umgebung leben und agieren ebenso.
Dann gibt es Menschen, so wie Du, die tun Dinge, schreiben Sachen auf, die sie selbst im Vorfeld bereits als so minderwertig erachten, dass sie das mit ihrer wahren Identität nicht verknüpfen wollen. Du heißt dann in einem Medium wie diesem Internet lediglich „Anonym”. Du bist als „Anonyme” sehr sicher zu unterscheiden von den anderen „Anonymen”, die aus technischen Gründen sich irgendwo nicht einloggen können, dafür aber mit einem Namen unterschreiben.
Du negierst also Dein eigenes Tun im Vorfeld, verachtest Deine Aussonderungen selber so, dass es für Dich selbst nicht einmal für einen Namen reicht. Ein bisschen sehr armselig ist das schon. Von der Lebenszeit, die Du damit destruktiv vergeudest ganz abgesehen.
Das ist schon traurig. Nun gut, bei manchen Frauen jenseits der 40, ist leider nicht mehr im Leben als Frust, Suff, das mündet dann oft in Boshaftigkeit. Das ist eben so, kennt man ja. Blöd ist nur, dass Du Dich als Frau morgens im Spiegel betrachten und waschen und Dich irgendwie gut finden sollst, obwohl Du so viel Scheiße absonderst. Ich stelle mir das tierisch anstrengend vor. Aber das ist nun Dein Metier.
Daher mach ruhig weiter, wenn Du sonst halt nicht mehr kannst als trollen: dann kannst Du eben nicht mehr.
Liebe Grüße
Deine creezy